Stellungnahmen

Dr. Jürgen Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Kölnischen Gesellschaft, nimmt Stellung zu aktuellen Themen:

Pressemitteilung vom 16.03.2017: Kölnische Gesellschaft unterstützt Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag in Köln


Pressemitteilung vom 18.01.2017: Jürgen Wilhelm erstattet Strafanzeige gegen AfD-Politiker Höcke


Pressemitteilung vom 15.07. 2016 zur geplanten Ausstellung der "Klagemauer" im Stadtmuseum.

Stellungnahme zum 100-jährigen Gedenken an den Völkermord an den Armeniern.

Rede bei der Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht am 9.11.2014.

Rede bei der Kundgebung "Gegen jeden Antisemitismus" in Köln am 17.8.2014.

Begründung der Kölnischen Gesellschaft zur Beschwerde gegen die Einstellung des Verfahrens gegen Walter Herrmann (Betreiber der Klagemauer) als pdf-Datei
Brief an den Heiligen Stuhl anlässlich des Papstbesuches in der Synagoge Roonstraße während des Weltjugendtages 2005 in Köln.

Eure Heiligkeit,

Ihr historisch bedeutsamer Besuch in der Synagogengemeinde Köln hat uns tief beeindruckt und mit Dankbarkeit erfüllt. Die Mitglieder der jüdischen Gemeinde Kölns, denen wir seit Beginn unserer Arbeit im Jahre 1958 in besonderer Weise verbunden sind, fühlen sich durch Ihre von Herzen kommenden Worte in der Synagoge verstanden und in ihrem Bestreben gestärkt, das während der Zeit der Nazi-Diktatur ausgelöschte Gemeindeleben in einem demokratischen Deutschland weiter aufzubauen.

Auch für die christlichen Mitglieder unserer Gesellschaft – der mit Abstand größten dieser Art in Deutschland – bedeuten Ihr Besuch und Ihre Ansprache Stärkung und Unterstützung. Gemeinsam mit Politikern, Wissenschaftlern, Künstlern und Autoren – zu unseren Gründungsmitgliedern gehört Heinrich Böll – bemühen wir uns um gegenseitige Verständigung als Basis einer tragfähigen Partnerschaft, die das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Stadt durch den Austausch zwischen den verschiedenen Religionen bereichert.

Dass Sie in Ihrer bedeutsamen Rede unsere Arbeit ausdrücklich gewürdigt haben, ermutigt uns, weiterhin nach Kräften den Dialog zwischen den unterschiedlichen Lebenswelten zu fördern. In diesem Herbst werden wir mit christlichen und jüdischen Theologen (u. a. Kardinal Lustiger) in drei großen Veranstaltungen die Er-innerung an die Versöhnungsdokumente der christlichen Kirchen neu beleben (nostra aetate).

Wir freuen uns, dass wir uns dabei Ihrer Zustimmung sicher sein können und verbinden unseren herzlichsten Dank mit der Hoffnung, dass Sie auch in Zukunft unsere Tätigkeit für Ökumene und interreligiöse Achtung hilfreich begleiten.

Ihr Besuch anlässlich des Weltjugendtages 2005 wird uns unvergessen bleiben.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender


Woche der Brüderlichkeit - Rede von Dieter Wellershoff
Heilsames Erinnern beschwor der Hauptredner des Abends, der Kölner Schriftsteller Dieter Wellerhof. Aufgewachsen in "Fackeldunst und Fahnenmeer" des NS-Reiches, sei er als 17jähriger eingezogen worden in eine gigantische Menschenvernichtungsindustrie.
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Nah-Ost Konflikt
Im Nahen Osten spielt Europa (noch) nicht die Rolle, die einen Ausgleich der Interessen zwischen Israel und Palästina befördern helfen könnte. Die Hauptakteure auf allen Seiten haben es bislang an wirklichen Zeichen der Verständigung fehlen lassen...
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Offener Brief von Jürgen Wilhelm an Kardinal Meisner
Das Verhältnis der christlichen Kirchen zu den Juden war lange Zeit von Vorurteilen behaftet. Daher reagiert die Kölnische Gesellschaft besonders aufmerksam auf jede Äußerung, die mißverständlich aufgenommen werden könnte. Die Dreikönigspredigt von Kardinal Meisner wurde heftig diskutiert.
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Jugendliche in Auschwitz Stolpersteine

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