1933 Der Weg in den Holocaust

Antisemitismus war bereits vor 1933 Schwerpunkt der politischen Propaganda der Kölner Nationalsozialisten. 1933 begann mit dem „Boykotttag“ vom 1. April 1933 die systematische Diskriminierung der Juden. Sie setzte sich über die „Nürnberger Gesetze“ von 1935 fort und wurde mit dem Novemberpogrom von 1938, bei dem mehrere Kölner Synagogen niedergebrannt und ein Mensch getötet wurde, zur offenen Verfolgung. Im Rahmen der so genannten „Arisierung“ wurden die jüdischen Kölner ihres Vermögens beraubt. Nachdem man sie aus ihren Häusern vertrieben hatte, wurden sie ab Herbst 1941 in Ghettos und Vernichtungslager deportiert. Über 7.000 jüdische Kölner/innen wurden ermordet.

Kölner Dom Kölner Synagoge

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