1423 Ausweisung der Juden aus Köln

Juden spielten im mittelalterlichen Köln eine wichtige Rolle. Bereits im 11. Jahrhundert wird ein eigenes Judenviertel erwähnt, das im Bereich des Rathauses lag. Die Juden standen – gegen eine Schutzgebühr - unter dem Schutz des Erzbischofs. Bereits im 11. und 12. Jahrhundert kam es im Rahmen der Kreuzzugsbeweihung zu Ausschreitungen gegen die Kölner Juden, 1349 sogar zu einem schrecklichen Massaker, bei denen sich Kölner das Vermögen der ermordeten und vertriebenen Juden aneigneten. 1423 verfügte der Kölner Rat die endgültige Ausweisung der Juden aus der Stadt. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts durften keine Juden in Köln leben.

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